Neues im Heimathaven #2

Langsam aber sicher ist der Frühling in seiner ganzen Pracht zu sehen. Grüne Bäume, Kirsch- und Apfelblüten zieren die Straßen. Ich liebe diese Zeit! Wir sind alle wieder gern draußen und so manch Einer nutzt die ersten warmen Tage um den Grill zu befeuern oder um einfach so draußen zu essen.

Schon immer habe ich gern draußen gesessen, mit Kindern sitze ich nun noch lieber draußen. Es darf gekleckert werden, Hände waschen vorm Essen wird draußen auch überbewertet. Und wenn die Kinder mit Essen fertig sind können wir uns einem schönen Glas Weißwein widmen.

Unser Lieblingswein derzeit ist der Sommertied Weissburgunder von Güldenhaus. Er ist ganz leicht und schön spritzig. Güldenhaus ist ein Bremer Traditionsunternehmen welches 180 Jahre alt für seine Spirituosen bekannt war. 1999 hat Güldenhaus ein neues Kapitel aufgeschlagen und verbindet nun Weinkultur mit Bremer Spirituosentradition.

Für diejenigen unter euch die keinen Alkohol trinken möchten, haben wir die tollen Limonaden von J`s im Sortiment. Es gibt sie in drei leckeren Sorten: Pfirsich- Thymian, Birne- Ingwer und Zitrone- Melisse. J ist Jonas- gebürtiger Allgäuer den es hier zu uns nach Bremen verschlagen hat. Die Limonaden sind fruchtig- kräuterig und vegan.

“Wenn du nicht sofort damit aufhörst wird’s aber gleich ZAPPENDUSTER!” Ich liebe alte, vergessene Worte. Okay, Zappenduster benutzen wir wieder regelmäßig seit die Kinder da sind. Es gibt so viele schöne Wörter die man einfach nicht mehr benutzt: Galant, glimmrig, Dreikäsehoch, Firlefanz, Gänsefüßchen, Heimeligkeit, Knalltüte, Luftikus, mucksmäuschenstill, Oberstübchen, Mutterseelenallein, Pfennigfuchser, Springinsfeld (Leo) und eben Zappenduster. Herrlich! Bei all diesen Worten kommt Wehmut auf und man fühlt sich wieder wie bei Oma auf dem Sofa mit einem Glas Zitronensprudel in der Hand.

Und nun steht dieses schöne Wort auf der neuen Senfsorte von Senf Pauli aus Hamburg. Die Senfe haben ja alle schöne Namen: grüne Wellen, Mord im Orient oder Himbeerfelder für Alle. Bei Senf Pauli werden ausschließlich glückliche Zutaten verarbeitet! Der Senf wird auf einer Steinmühle schonend gemahlen. Die Senfsaat stammt aus Norddeutschland. Selbst der Essig wird auf jede Sorte angepasst. Nach einer längeren Reifezeit wird der Senf von Hand abgefüllt und etikettiert. Die Senfe schmecken nicht nur hervorragend sondern sehen auch noch gut aus.

Ich wünsche euch allen eine schöne Zeit- geht nach draußen in die Sonne und werdet #dickbetrunkenundglücklich!

Autor: Nadine

Weiterlesen

So feiern wir Ostern!

Jedes Jahr im Frühling denke ich: “Ich glaube ich mag Ostern lieber als Weihnachten!”. Die Bäume bekommen ihre ersten grünen Blätter, die Luft wird milder, die Sonne scheint. Ich bekomme Lust auf Sonnenbrillen und Eis und kann es kaum abwarten offene Schuhe zu tragen.

In diesen Tagen lässt uns die Sonne nicht im Stich. Sie scheint und es wird wärmer. Wir sind in österlicher Stimmung. Unsere Lebensgeister erwachen wieder. Die Welt wird bunter. Man kann wieder draußen sitzen und seinen Kaffee genießen. Herrlich! Leo hat vom Kindergarten Ostergras mitgebracht, schöne Weidenkätzchenzweige zieren unseren Esstisch.

Wir feiern Ostern eher im “klassischen Sinn”. Samstag Abend gibt es bei uns im Dorf stets ein großes Osterfeuer. Ich erinnere mich noch heute an den Rückweg vom Osterfeuer- als ich selbst noch ein Kind war. Die Sonne ging unter und ich war voller Vorfreude und Erwartung auf den nächsten Tag.

Am Ostersonntag stehe ich ganz früh auf um in unserem Garten Schokoladenhäschen und Ostereier für die Kinder zu verstecken. Meine Schwester kommt mit ihren Jungs vorbei und wir treffen uns alle im Garten zur großen Eier- Schokoladensuche. Meine Tante und mein Onkel sind dabei und früher sogar immer meine Oma. Carlotta kann seit einigen Tagen laufen- sie wird den “großen Jungs” beim Suchen helfen können.

Meistens kommt nachmittags die ganze Familie zu Kaffee und Kuchen zusammen- dies fällt in diesem Jahr leider aus. Es fallen zu viele aufgrund ihres Jobs aus und müssen arbeiten. Dennoch machen wir uns ein paar schöne Tage und genießen das tolle Wetter.

Unsere Ostereier werde ich in diesem Jahr das erste Mal natürlich färben. Das habe ich mir schon ewig vorgenommen, nun werde ich es endlich ausprobieren. Dazu verwende ich Kurkuma, Zwiebeln, Kaffee, rote Beete und Spinat. Eine tolle Anleitung habe ich bei Utopia gefunden. Bei den Eiern an sich ist mir wichtig dass es Demeter Eier sind. Noch lieber verwende ich die Eier aus Leos Kindergarten. Und eines Tages haben wir vielleicht eigene Hühner im Garten, wer weiß?

Ostern in Bremen

In unseren Läden sind die Osterhasen schon vor Wochen eingezogen. Hübsch verpackt in buntem Stanniolpapier. Ich hoffe sie werden für einige strahlende Augen sorgen.

Was wäre Ostern ohne Eierlikör? Gar nichts! Bi uns im Norden heet dat Klötenkööm und der darf einfach nicht fehlen. Wer es nicht schafft selbst welchen zu machen ist bei uns gut aufgehoben. Es gibt ihn klassisch oder mit Orange- aus der Brennerei Ehringhausen.

Nicht aus der besten Schokolade gemacht, dennoch ein Stück Ostern für mich sind diese kleinen Schokoladenkäfer. Ich habe sie als Kind schon geliebt und mag sie bis heute. Manchmal zählen Erinnerungen eben mehr als Qualität. Es gibt viele Dinge, die man bis heute mag, weil man sie von klein auf kennt. Das können diese Käfer sein oder eben auch Vanillepudding aus der Tüte ohne echte Vanille. So ist das eben im Leben- es kommt auf die richtige Mischung an. Das Eine kann ohne das Andere nicht bestehen. Und so sind unsere Feste keine Delikatessenbomben sondern eine Kombination aus Besonderheiten und Altbewährtem.

Ostern in Oldenburg

In Oldenburg gibt es unser leckeres Heimathaven Frühstück. Als besonderes Extra gibt es eine österliche Zusatzkarte. Falls ihr noch einen Platz ergattern könnt freuen wir uns darauf euch euer Osterfest zu versüßen. Wir haben an allen Feiertagen für euch geöffnet! Es empfiehlt sich eine telefonische Reservierung. Solltet ihr keinen Platz mehr bekommen- keine Sorge- wir sind an jedem anderen Tag auch für euch da. Vielleicht nicht österlich, aber immer in guter Stimmung.

Wir wünschen euch ein wunderbares Osterfest!

Autor: Nadine

Weiterlesen

Kommt ihr jetzt ins Fernsehen?

Und ob wir “ins Fernsehen” kommen! Vor ein paar Wochen bekamen wir einen Anruf von einer Mitarbeiterin des NDR. Für die Nordtour mit dem Thema “Frühling in der Stadt- hanseatisch genießen” wollten Sie uns gern dabei haben. Da brauchten wir nicht lange überlegen! Natürlich wollten wir dabei sein.

Eine ganze Nordtour aus Bremen- da dürfen wir nicht fehlen. Am letzten Sonntag war es dann soweit: Der Drehtermin war gekommen und ein Fernsehteam des NDR kam uns besuchen. Sascha und ich waren schon früher da um unseren Laden von seiner schönsten Seite zeigen zu können. Es war ein herrlicher Frühlingstag und das Viertel war voll von Leuten die die Sonne genossen. Es war aufregend, als die drei Wagen des NDR vorfuhren und Kameras und Lampen ausgeladen wurden. Das Team hatte schon einen recht langen Tag hinter sich und unter anderem die Bremer Unionsbrauerei besucht.

Dennoch waren alle so freundlich und gut gelaunt, dass es einfach Spaß gemacht hat. Wir beantworteten viele Fragen zu unserer Geschichte und zu unseren Läden, während um uns herum alles Mögliche aufgebaut wurde. So viel Arbeit steckt in den kurzen Clips, die wir dann am Ende zu sehen bekommen. Wir bekamen Mikrofone und ich wurde noch etwas aufgehübscht. Nach einem kurzen Meeting ging es dann los: Kamera an und Action!

Um was geht es denn nun?

Am Ostermontag um 18:30 Uhr wird im NDR die Nordtour ausgestrahlt. Die Moderatorin Bärbel Fening besucht unsere schöne Hansestadt Bremen. Es gibt Neues zu sehen- abseits der altbekannten Touristenpfade. Und alles unter dem Deckel “hanseatisch genießen”. Viel Spaß beim Zuschauen- es gibt immer wieder Neues zu entdecken!

Besuche einmal im Jahr einen Ort, an dem du noch nie warst!

(gelesen bei unserem letzten Urlaub- hing an der Wand vom Hotelzimmer)

Autor: Nadine

Weiterlesen

Geburtstagsgeschenke für schwierige Menschen

Letzte Woche hatten Sascha und ich Geburtstag. Sascha am 24.1 und ich am 25.1.- das ist praktisch, oder? Wir feiern seitdem wir ein Paar sind, also seit beinahe zehn Jahren, unsere Geburtstage gemeinsam. Ich liebe Geburtstage! Meinen nicht weniger als den von Sascha oder den Kindern. Geschenke kaufen macht mir auch unheimlich Spaß. In den Geschäften schlendern und schauen was es Schönes gibt, das finde ich einfach toll. Wir gehen ja wirklich meistens in echten Geschäften einkaufen und besorgen eher selten etwas online. Geschwärmt habe ich davon bereits in meinem Weihnachtspost.

In den Jahren bevor wir Eltern waren haben wir uns oft “Erlebnisse” statt Materiellen Dingen geschenkt. Ein Städtetrip oder ein Restaurantbesuch. Oder wir haben uns einen schönen Gin gekauft oder eine tolle Schokolade.

Wenn es doch bloß noch so einfach wäre!

Ein Wochenende in London, das wäre doch was! Ach, verdammt, geht nicht. Wir haben zwei Kinder. Okay, es würde schon gehen, ist aber mit einigem Aufwand verbunden, weil die Omas einspringen müssen um die Kinder zu betreuen. Mit Baby noch nicht so einfach. Im übrigen benötigen wir die Omas schon für viele andere Tage. Normale Arbeitstage für mich zum Beispiel. Oder wenn die Kinder krank sind und wir einen wichtigen Termin haben oder oder oder. Nein, das ist mir zu kompliziert.

Dann gehen wir eben Essen in einem besonderen Restaurant. In den meisten die in der Umgebung von Bremen und Oldenburg sind waren wir bereits. Alles was weiter weg ist, Hamburg zum Beispiel, wäre wieder mit höherem Aufwand verbunden. Fahren will ja auch keiner, also müssten wieder die Omas herhalten.

Wie wäre es mit dem Klassiker? Eine Flasche Schnaps. Oder ein guter Rotwein. Gin? Whiskey? Schokolade? Olivenöl? Verdammt, das steht alles bereits bei uns im Laden!

Sascha habe ich früher auch gern einen schönen Kalender oder ein Notizbuch geschenkt. Jetzt machte er alles mit seinem Smartphone…. Kein weiterer Kommentar nötig.

Socken? Krawatte? Parfüm? Hilfe!

Es ist wirklich nicht leichter geworden ein passendes Geschenk zu finden. Ich behaupte, dass Sascha es noch einfacher hat als ich. Ich benutze zumindest noch Notizbücher, Stifte und einen Filofax. Bücher gehen bei mir auch immer. Und alles was Frauen sonst so mögen. Alles, außer Musicals. Das bitte nicht….

Die Lösung

Meine Lösung in diesem Jahr war mehr als unromantisch und sogar ein weinig traurig. Es gab nur ein schönes Badeöl und eine Karte. Mir wollte einfach nichts einfallen. Und um entspannt in den Geschäften zu stöbern habe ich die Zeit nicht gefunden. Traurig! Mimimimimimimi!

Unsere Freunde waren da kreativer. Wir bekamen wirklich schöne Geschenke! Ein Restaurantgutschein, einen Ausflug nach Neuwerk, eine Inspirationstüte von Mutterland, eine tolle Wandhalterung für eine Kerze und einen Kartbahnbesuch. Herrlich! Alle haben sich Gedanken gemacht und darüber sind wir wirklich glücklich.

Damit sich meine Geschenkedrama nicht wiederholt, werde ich einfach das ganze Jahr über die Augen aufhalten und etwas kaufen wenn ich etwas Schönes finde, was zu Sascha passt. Wahrscheinlich ist es meistens so, dass die besten Geschenke uns finden und nicht wir sie. Zu Spirituell? Mag sein, ich glaube trotzdem daran.

Autor: Nadine

Weiterlesen

Jahresrückblick 2018

Schon wieder ist ein Jahr vergangen. Für uns definitiv ein Jahr voller Ereignisse. Geht es nur mir so, oder seid ihr zwischen den Feiertagen auch immer ein wenig ruhiger und nachdenklicher? Es ist jedes Jahr ein wenig so, als würde die Welt angehalten um sich dann langsamer zu drehen als zuvor. Dieser Effekt hält leider nur bis zum Beginn des neuen Jahres an.

Januar

Von Jahresplanungen und Weihnachtsfeiern

Der Januar war bei mir voll mit selbst gesetzten Deadlines. Ich war in der 36. Woche schwanger und wusste, dass ich nur noch bis zur Entbindung Zeit habe um einige wichtige Dinge abzuschließen. Gedanklich hatte ich das ganze Jahr 2018 für mich abgehakt. Mit Baby und Kindergartenkind würde es eng werden. Umso dankbarer bin ich, dass dieses Jahr so gut für uns verlaufen ist. Ich konnte nach ein paar Wochen beginnen von zu Hause aus zu arbeiten, im Sommer war ich regelmäßig in Oldenburg und habe zumindest ein paar Gespräche geführt und nach dem Rechten geschaut.

Zwei wichtige Termine finden außerdem im Januar statt: die Jahresplanung für Heimathaven- Sascha und ich nehmen uns einen Tag Zeit um zu reflektieren, das letzte Jahr Revue passieren lassen, von der Zukunft zu träumen. Wir haben uns dafür entschieden uns nicht zu vergrößern, sondern Heimathaven an sich zu verbessern. Dies wird auch für unsere Jahresplanung 2019 wieder auf der to-do Liste stehen. Wir sind noch nicht da wo wir sein wollen.

Der zweite große Tag im Januar (eigentlich sind es sogar zwei große Tage) war unser Geburtstag. Wir haben groß gefeiert, mit den Teams aus unseren Läden und mit unseren Freunden und der Familie. Wir legten das in diesem Jahr zusammen weil Sascha und ich zusammen 75 Jahre alt wurden.


Februar

Unsere Familie ist endlich komplett

Am 13. Februar war es dann endlich soweit und unser wunderbares kleines Mädchen Carlotta wurde geboren. Ich verbrachte den Rest des Monats mit der kleinen im Bett und Sascha kümmerte sich einfach um alles andere. Die Läden, Leo, den Haushalt, das Essen…

März

Die Ruhe vor dem Sturm

Der März war privat ein ruhiger Monat. In Oldenburg haben wir unser Osterfrühstück geplant- ausnahmsweise bestimmen wir was auf den Frühstückstisch kommt!

April

Ach, du schöne Osterzeit

Die Osterzeit ist für mich eine Zeit des Erwachens. Die Bäume und Blumen fangen an zu blühen, die Luft wird wärmer. Ich habe das Gefühl, dass alle Welt aufatmet, sich wieder raus in die Sonne setzt und sich für den Sommer bereit macht.

In Oldenburg bauen wir unsere große Terrasse auf. Dies hat sich gelohnt in diesem Jahr, es war ganz schön warm. Das haben wir auch privat genutzt und waren viel im Garten und draußen unterwegs.

Ich war im April das erste Mal wieder in Oldenburg und habe eine Bestandsaufnahme gemacht. Natürlich war Sascha in der Zwischenzeit auch regelmäßig da, dennoch ergänzen wir Zwei uns gut. Jeder hat einen anderen Blick auf die Dinge. Das ergibt eine gute Mischung und wir schaffen es selbstkritisch zu bleiben.

Außerdem waren wir im April bei den Vintage Race Days in Rastede. Dort gab es von uns Stullen, Craft Beer, Kaffee und Kuchen. Bei bestem Wetter konnte man zahlreiche Vorkriegsrennwagen bestaunen. Es finden mehrere, unterschiedliche Rennen statt, die ein wenig nostalgisch werden lassen. Es ist laut, manchmal wird es dreckig, aber vor allem macht es Spaß! Begleitet wird das Ganze von einer kleinen Landpartie.

Mai

Familienzeit

Im Mai war es bereits so warm, dass wir mit den Kindern an den Strand nach Cuxhaven fahren konnten. Ich liebe Cuxhaven, das mag aber daran liegen, dass ich dort vor einigen Jahren meine Ausbildung zur Hotelfachfrau im Badhotel Sternhagen absolviert habe. Damals habe ich den Strand meistens nur im Licht der Sterne gesehen, das hole ich bis heute jeden Sommer nach!

Juni

Sommer, Sonne und Polospiele

Im Juni war der Bremer Polocup. Dort haben wir ein Catering übernommen und auch wieder einen Stand gehabt mit Stullen, Kuchen, Gegrilltem und guten Getränken.

Für Carlotta haben wir ein Willkommen-im-Leben-Fest ausgerichtet. Wir haben beide Kinder nicht taufen lassen, wir wollten sie trotzdem auf der Welt begrüßen. Alle Freunde und die ganze Familie kam in unseren Garten um den ganzen Tag mit uns zu feiern. Leider hatten wir uns das schlechteste Wochenende des Jahres dafür ausgesucht- das einzige ohne Sonnenschein. Es war dennoch ein toller Tag für uns alle!

Juli

Ankommen in der Unternehmerwelt

Wir hatten ein Fotoshooting in Bremen. Es ging hauptsächlich um unser Logo und das ganze Design der Marke. Dabei entstanden tolle Bilder, unter anderem unser Lieblingsbild.

Ich komme langsam wieder an in unserer Heimathaven Welt. Es tut mir gut, etwas anderes als volle Windeln zu sehen. #workingmum ist für mich etwas positives. Ich liebe es in unterschiedlichen Welten zu leben. In der Mama Welt und in der Unternehmer Welt. Etwas besseres kann ich mir nicht vorstellen und das Eine bedingt für mich das Andere.

August

Ausnahmezustand in Oldenburg

Der August ist der “Partymonat” in Oldenburg- am letzten Wochenende im August findest das Stadtfest statt und es herrscht Ausnahmezustand. Es fühlt sich ein wenig an wie Karneval- nur ohne Kostüme. Okay, ich kenne mich weder mit Karneval gut aus, noch kannte ich das Stadtfest- bis 2013. Dennoch kann ich sagen, dass es sich einfach so anfühlen muss. Unser Laden verwandelt sich in eine große Bar und wir öffnen erst am Nachmittag unsere Türen. Unser Frühstück muss an diesen Tagen leider ausfallen und auch am Sonntag bleibt der Heimathaven zu. Nicht um unseren Rausch auszuschlafen sondern um das Chaos zu beseitigen. In diesem Jahr hatten wir eine Kooperation mit Brew Dog– es gab bestes Craft Beer vom Fass und gute Stimmung gratis dazu.

Ich begann im August damit den Blog und den online Shop aufzubauen. Manche Dinge fehlen bis heute- unsere Präsente zum Beispiel. Daran arbeiten wir im nächsten Jahr, darauf freue ich mich schon. Das wird ein tolles Projekt, welches mir sehr am Herzen liegt. Es scheiterte an der Zeit und an der Qualität der Fotos. Alles allein zu machen ist zwar meistens kostengünstiger, kostet aber viel Zeit- wenn man sich neue Fähigkeiten erst aneignen muss.

Beim alljährlichen Sommerfest von Cross Coffee hatte Sascha tatkräftige Unterstützung von Leo. Er ließ die Gäste von unserer Karamellcreme kosten und fragte ob es ihnen schmecken würde. Als sie dann “Ja” sagten, fragte er, ob sie ein Glas kaufen möchten. Dies verneinten sie. Daraufhin sagte Leo: “Gut, dann könnt ihr ja weitergehen!” Herrlich! Das muss er vom Vater haben.

September

Unser eigener Tee wartet auf euch

Unser eigener Tee geht an den Start! Wir haben wochenlang probiert, über Namen nachgedacht, das Design entwickelt (entwickeln lassen) und Dosen befüllt. Zur Landpartie Gut Horn war es dann soweit und der Tee wurde das erste Mal von uns vorgestellt und in den Läden verkauft. Wir sind stolz auf das Ergebnis und bis heute habt ihr schon den ein oder anderen Lieblingstee für euch entdeckt. Wir haben 22 Sorten bester Qualität für euch im Sortiment. Von klassischen Schwarztees über Kräutertees bis hin zum exklusiven milky Oolong Tee ist für jeden etwas dabei. Die Tees gibt es in Dosen, die sogar nachgefüllt werden können, in den Läden zu kaufen oder ihr könnt sie direkt in Oldenburg trinken- zum Frühstück, mit einem Stück Kuchen oder einfach so.

Oktober

Jahrestag von Holtorfs Heimathaven

Am 26. Oktober 2017 öffneten sich in Bremen das erste Mal die Türen des Traditionsgeschäftes Holtorf unter der Heimathaven Flagge. Nun ist das erste Jahr rum. Wir kommen jeden Tag zu gern in den wunderschönen Laden. Es riecht nach vergangenen Zeiten und verspricht dennoch eine schöne Zukunft. Wir verkaufen frische Succade und Orangeat- als einziges Geschäft in Bremen. Wir kämpfen mit der Mohnmühle, die schon einige Jahre auf dem Buckel hat und sich nur mit so manchem Trick bedienen lässt. Wir freuen uns über alte und neue Gäste. Unsere Tastings sind beliebt und meistens schnell ausgebucht. Wir wagen den Spagat zwischen Tradition und Digitalisierung. Es gibt auch hier noch viel zu tun, das Fundament dafür steht.

Das Jahr nähert sich dem Ende, da sind wir nochmal schnell zu viert in den Urlaub geflogen. Wir haben eine wunderbar erholsame Woche auf Madeira verbracht. Haben gut gegessen, waren den ganzen Tag draußen und haben nochmal richtig Kraft tanken können für die Vorweihnachtszeit.

Sascha besuchte die Bar Convent Berlin.  Was für ein anstrengender Tag für ihn! All der Gin, Whiskey und Korn muss ja von probiert werden. Nur das Beste suchen wir für euch aus- in dem Falle das was Sascha am besten geschmeckt hat und wovon er am nächsten Tag keinen  nur einen kleinen Kater bekommen hat.

November

Die Weihnachtsmänner kommen

Leo hat Geburtstag. Schon der 5. Da hatten wir zwei Tage volles Haus. An einem Tag kam die ganze Familie und am nächsten Tag trudelte die Kinderschar ein. Wir mussten uns ganz schön ins Zeug legen um 8 wilde Jungs zu bändigen und zu beschäftigen. Auch hier zeigte sich, dass wir gemeinsam am stärksten sind. Wie sagen wir immer so schön? “Jeder kann was!”

Die Weihnachtsmänner trudeln in den Läden ein. Bereits im Sommer bestellt kommen nun endlich unsere handgemachten Weihnachtsmänner an. Es ist so ein schöner Anblick. Das bunte Stanniolpapier lieben alle und ehe wir uns versehen sind die Männer auch schon verkauft. Ob groß oder klein, keiner kann die Finger von ihnen lassen.

Seit November bin ich fest an einem Tag der Woche in Oldenburg und an einem Tag in Bremen. Das gibt mir das Gefühl wieder richtig dabei zu sein. Ich sammele in den zwei Tagen so viele Ideen, mein Notizheft ist immer dabei und wird fleißig gefüllt. Wenn ich dann im Home Office bin versuche ich Ordnung in meine Ideen und Gedanken zu bekommen. Vieles ist dabei, was ich gern mit Sascha besprechen möchte. Dafür ist in diesem Jahr kaum Zeit gewesen. Meine Liste für das kommende Jahr ist also lang und wir werden uns ab Januar einmal im Monat zusammen setzen und unsere Ideen und to dos besprechen.

Dezember

Das beste Team der Welt

Das Vorweihnachtsgeschäft ist in vollem Gange. Präsente werden geordert, Ware muss nachbestellt werden. Ich liebe diese hektische Zeit. Oft sind wir alle produktiver wenn es stressig wird. Vieles wird vergessen, wenn es zu ruhig wird. Das merke ich auch an unseren Teams. Die Oldenburger und Bremer schaffen es neben den vielen, glücklichen Gästen noch Chai Tee (psst, den gibt`s auch bald zu kaufen!) zu mischen, unseren Limonadensirup zu kochen, Holtorfs Müslimischung abzufüllen und Karamellcremegläser mit Etiketten zu bekleben. Janett und Pascal ergänzen sich wunderbar, fast wie Sascha und ich. Wir sind unglaublich dankbar für ihre Leistung und ihre Integrität. Unterstüzt werden sie vom besten Team der Welt- in der Küche (die einfach immer alles im Griff haben), im Service (die stets gut gelaunt sind und Teamwork als Selbstverständlich erachten). Dies gilt für alle Bremer und Oldenburger: ohne euch wären wir nicht da wo wir heute sind! Danke, danke, danke!

Fazit

Wo war Sascha in der ganzen Zeit? Arbeiten! Es war für uns als Familie ein hartes Jahr. Dadurch dass ich sehr wenig gearbeitet habe, hat Sascha umso mehr arbeiten müssen. Dies war uns von Anfang an klar und eine bewusste Entscheidung. Wir haben gemeinsame Momente genossen und sind als Unternehmerteam und Familie zusammen gewachsen.

Es war ein durch und durch erfolgreiches Jahr für uns. Dennoch ist meine Liste für unsere Jahresplanung 2019 lang und es gibt genug Verbesserungswürdiges. Dazu berichten wir demnächst mehr.

Bis dahin wünschen wir euch einen tollen Silvesterabend und einen fantastischen Start in das neue Jahr! Auf das sich all unsere Wünsche und Träume erfüllen mögen!

Autor: Nadine

Weiterlesen

#Weihnachtsgeschenke

Habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Seid ihr alle schön artig gewesen? Bekommt ihr wohl Geschenke? Mögt ihr Geschenke oder findet ihr, dass das alles bloß Geldmacherei ist? Seid ihr gar Weihnachstmuffel?

Wir mögen es Geschenke zu machen

Ja, wir lieben es anderen eine Freude zu machen. Dabei ist es ganz egal ob es sich dabei um unsere Kinder, unsere Eltern oder unsere Gäste handelt. Wir bringen gern Kleinigkeiten mit, wenn wir eingeladen werden. Wir besorgen gern Geschenke für einfach so zwischendurch.

Ich habe mich im November hingesetzt und eine Liste gemacht- mit Geschenken für die Kinder. Darunter sind, vor allem bei Carlotta, viele praktische Dinge. Vor allem Kleidung und ein neuer Schlafsack. Alles andere haben wir im Grunde schon. Babyspielzeug haben wir von Leo aufbewahrt. Das ist noch in Ordnung und kann weiter bespielt werden. 

Zu viel Spielzeug in den Kinderzimmern?

Leo hat sich natürlich auch hingesetzt und einen Wunschzettel erstellt. Er hat Bilder aus Werbeprospekten ausgeschnitten und aufgeklebt. Leider ist es so, dass Fünfjährigen immer alles gefällt und sie auch stets alles gebrauchen können. Ich mag zu viel Spielzeug nicht. Natürlich möchte ich leuchtende Augen am Heiligabend sehen, aber schafft man das nur durch (oft unnötiges) Spielzeug? Wir achten schon darauf, dass sich nicht zu viel Kram in seinem Zimmer häuft. Bespielt werden bei uns stets die gleichen Dinge (siehe unsere Geschenkideen), alles andere ist nur für einen kurzen Moment spannend.

“Ich habe alle Geschenke bei Amazon gekauft dieses Jahr!”

Ui, das habe ich mehrfach gehört. Ich kann es ja verstehen. Abends gemütlich auf der Couch übers Handy schnell die Liste für die bucklige Verwandschaft in Amazon eingetippt, übermorgen stellt es der gestresste Postbote vor die Tür. Fertig. Ich will auch gar nicht sagen, dass diese Geschenke nicht mit Liebe ausgesucht wurden. Wahrscheinlich wurden sie, man hatte nur einfach keine Zeit oder Lust sich in die überfüllten Innenstädte zu quetschen. Parkplätze sind auch rar… Und kalt ist es außerdem. Und in den Kaufhäusern ist die Luft immer so stickig. Ich schweife ab… Was ich sagen will: Ja, ich verstehe euch. Aber für uns ist das nichts.

Sascha und ich haben uns also auf den Weg in die Stadt gemacht um Geschenke zu besorgen. Nur für die Kinder. Die Erwachsenen in unseren Familien schenken sich nichts mehr. Sascha und ich schenken uns schon was, da gehen wir aber natürlich getrennt los.

Da standen wir also. In der Spielerei im Viertel. Tolle Sachen gab es da, aber leider nichts was für Leo passte. Nächster Laden Spielwaren Wichlein – Reizüberflutung. Ich liebe Inhabergeführte Spielzeugläden. Im Vergleich zu den großen Ketten, merkt man wie liebevoll alles ausgesucht wird. Es gibt viele schöne Dinge, die man vorher nicht kannte. Viele Kleinigkeiten, die uns und den Kindern Freude machen.

Wir mussten dennoch diskutieren. Kaufen wir das was auf der Wunschliste steht? Um Erwartungen zu erfüllen, obwohl wir wissen, dass damit nicht lange gespielt wird? Sollte man an Weihnachten überhaupt Erwartungen haben? Geht es beim Schenken und Geschenke empfangen nicht um etwas Anderes? Ist es nicht viel schöner, wenn man etwas bekommt das man nicht erwartet hat und der Schenkende sich wirklich Gedanken gemacht hat? 

Das haben wir dann auch getan. Uns Gedanken gemacht. Was würde Leo wirklich eine Freude machen? Uns ist etwas eingefallen. Wir haben viele kleine, schöne Dinge gekauft und noch ein großes Teil in einem Sportgeschäft. Ich freue mich schon so sehr darauf, wenn er das Geschenk öffnet. Wir sind uns sicher, dass wir das Richtige gefunden haben. Es stand nicht auf seiner Liste. Er erwartet es nicht und dennoch scheint es (hoffentlich) perfekt für ihn zu sein. 

Unsere Geschenkideen für Groß und Klein

Für Kleine (4-5 Jahre):

#Kapla Steine

#Aquarell Farben und Papier

#TipToi (kann man auch gut mit den Kindern gemeinsam anschauen)

#Richtiges Werkzeug (Laubsäge, Akkuschrauber)

#Kaufmannsladen oder Kinderküche

#Digitalkamera für Kinder

#Fahrrad


Für Große:

#Besondere Spirituosen aller Art (was sonst?!)

#Zeit zu Zweit 

#Gin Tonic oder Craft Beer Tasting

#Ein gutes Buch- welches man selbst gelesen hat!

#supportyourlocaldealer

Wir haben all unsere Geschenke in “richtigen” Geschäften gekauft. Wir haben gestöbert, geschaut und ausprobiert. Dabei konnten wir Neues entdecken, welches uns online wahrscheinlich verborgen geblieben wäre. Der Algorithmus zeigt uns ja doch immer nur das, was uns bereits gefällt. Die Stadt war voll, ja. Das nervt- kommt man aber nicht drum rum. Doch, in der Zukunft vielleicht schon, wenn die Innenstädte verwaist sind und die Menschen einsam zu Hause vor ihren Laptops sitzen um ihre Einkäufe zu erledigen.

Wir haben mit Verkäufern gesprochen, andere hilflose Eltern gesehen und uns weniger allein gefühlt. Wir hatten Zeit zu Zweit und waren Mittagsessen und Kaffee trinken. Es war ein schöner Tag, der uns durch den Einkaufsbummel in Erinnerung geblieben ist. Ein Abend am PC bliebe wohl nicht hängen…

Autor: Nadine

Weiterlesen

Ach, du schöne Adventszeit!

Jedes Jahr denke ich im November, dass ich gar nicht in Weihnachtsstimmung bin. Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent ist es dann zuverlässig doch soweit. Woran liegt das? Ich glaube, das liegt daran, dass wir dann schöne Dinge für unsere Läden aussuchen, dass ich eine Weihnachtsmesse besucht habe, dass im Kindergarten bei Leo ein adventlicher Elternabend stattfindet.

Langsam aber sicher fühle ich mich dann doch besinnlich und voller Vorfreude. Ich liebe es die tollen Produkte aus den Kartons zu packen und ins Regal zu räumen, damit ihr sie kaufen könnt. Wir suchen einfach immer nur das aus, was uns selbst am besten gefällt. Es ist wie Weihnachtsgeschenke zu besorgen, für die Menschen die uns am Herzen liegen.

Unsere Heimathaven Vorweihnachtszeit

Ich habe das Gefühl, dass viele Gastronomen und Einzelhändler die Vorweihnachtszeit nicht mögen. Es ist stressig, die Menschen drängen sich mit ihren nassen Mänteln in die Läden, sie haben keine Zeit und wollen alles auf einmal. In der Regel stört mich/ uns das nicht. Im Gegenteil, wir freuen uns, dass ihr an uns denkt, wenn ihr auf der Suche nach Geschenken seid oder einfach eine Pause bei einem Espresso von eurer Shoppingtour braucht.

Wir planen dann auch unsere Weihnachtsfeier. Diese findet allerdings jedes Jahr erst im Januar statt. Das ist für uns alle entspannter. Es geht uns dabei hauptsächlich darum, uns bei unserem Team zu bedanken und gemeinsam mit ihnen einen tollen Abend zu verbringen, an dem wir es uns gut gehen lassen.

An allen anderen Tagen stehen wir dann glücklich in den Läden und freuen uns wenn euch gefällt, was wir für euch ausgesucht haben.

Unsere Dekoration halten wir, wie auch den Rest des Jahres eher schlicht. Wir lieben unserer Stanniol Weihnachtsmänner, die in so tollen Farben daher kommen, dass man nie weiß welche man denn nun kaufen soll. Für uns stehen immer unsere Feinkostprodukte im Vordergrund. Wir achten sehr auf das Design und so ist jede Flasche, jede Tafel Schokolade und jedes Glas schon genug Dekoration.

Unsere ganz persönliche Vorweihnachtszeit

Auch privat liebe ich die Vorweihnachtszeit. Meistens. Na klar, es ist stressig und oft nicht besonders besinnlich, wenn die Kinder die Dekoration zerdeppern oder nach dem Kekse backen eigentlich die Wohnung renoviert werden müsste. Wunschzettel schreiben, macht mit fünfjährigen auch keinen Spaß, weil einfach alles gewünscht wird.

Ja, man muss wirklich aufpassen, dass man vor lauter Besinnlichkeit kein burn out bekommt. Ich versuche es hier mit kleinen Dingen, die sich leicht integrieren lassen:

  • Weihnachtsbücher rausholen und vorlesen (die gibt’s bei uns wirklich erst ab dem 1. Advent)- unser Favorit: Tomte Tumetott
  • Kekse backen (trotz Sauerei)
  • nach einem Spaziergang/ Spielplatzbesuch  rein kommen, bei einem Fußbad mit einer Goldmilch wieder aufwärmen, dabei gern eine Geschichte lesen
  • Zum Frühstück die Adventskerzen anzünden
  • Räuchermännchen anzünden
  • Weihnachtshörspiele hören
  • Adventskalender auspacken, in unserem Adventskalender Buch lesen (uralt, mit Gedichten und Liedern für jeden Tag)
  • Weihnachtsbaum kaufen (immer am dritten Adventswochenende  auf einem kleinen Weihnachtsmarkt eines Bauernhofes)

Bei uns zu Hause habe ich oft einfach nicht die Muße zu viel Dekoration. Es gibt einen selbstgemachten Adventskranz, den Adventskalender, unser Jahreszeitentisch (der eigentlich ein Tablett ist) wird weihnachtlich bestückt und es gibt mehr Kerzen als sonst. Ich mag natürliche Dinge lieber, die einfach so schön sind. Mandarinen und Nüsse zum Beispiel, selbstgemachte Zimtsterne, Lebkuchen. Sie werden dann einfach mit auf den Tisch gestellt- essbare Dekoration.

Ich kaufe auch wirklich wenig Dekokram nach. Jedes Jahr kaufe ich neue Kerzen für den Kranz und einen besonderen Anhänger für den Weihnachtsbaum. Wir kaufen seit fünf Jahren einen Anhänger, der das vergangene Jahr symbolisiert. So war der erste Anhänger ein Baby Junge, weil Leo geboren wurde. Und in diesem Jahr? Was wird es da wohl werden? Ein Baby Mädchen für Carlottas Geburt.

Direkt nach Weihnachten habe ich dann meistens auch die Nase voll von dem Dekokram und ich würde am liebsten alles wieder in seine dunkle Ecke verbannen. Im nächsten November, kurz vor dem ersten Advent, geht das Spiel dann wieder von vorne los und ich freue mich darüber.

 

In der Weihnachtsbäckerei…

Eins sei noch erwähnt: mit dem wunderschönen, ehemaligen Kolonialwarenladen Holtorf haben wir nicht nur die Ladeneinrichtung “geerbt” sondern auch einige fast vergessene Spezialitäten:

Frisches Orangeat und Succade:

Orangeat sind die Schalen von Bitterorangen (Pomeranzen), welche kandiert werden.

Succade oder auch Zitronat sind kandierte Zitronenschalen.

Meistens kennt man dies in kleinen Würfeln, welche man im Supermarkt kaufen kann. Erst durch unsere Holtorf “Übernahme” habe ich gelernt, welche Qualitätsunterschiede es gibt! Unsere Succade, unser Orangeat sind ganze Früchte bzw. Schalen. Ihr könnt sie Grammweise bei uns kaufen und euch frisch schneiden.

Was macht man damit?

Klassisches Weihnachtsgebäck backen- Lebkuchen, Stollen, Früchtebrot….

Ich muss zugeben, mein erster Backversuch in diesem Jahr ist schief gegangen. Es sollte ein saftiger Lebkuchen werden, um ein Lebkuchenhaus zu bauen. Leider war der Teig nach dem Backen sehr hart und der Geschmack war nicht der beste. Ich übe weiter, suche fleißig nach guten Rezepten. Sollte ich fündig werden, gibt es einen Beitrag dazu.

Wer gute Lebkuchen oder Stollenrezepte hat, darf sie uns gern zukommen lassen!

 

Autor: Nadine

Weiterlesen

Nachhaltiger Adventskalender 2018

In unseren Heimathäven haben wir sooo schöne Adventskalender. Mit Pralinen, mit Bier, mit Gin, mit Schokolade. Da wir an der Quelle sitzen, könnte man meinen, wir würden uns einfach einen Kalender mit nach Hause nehmen. Oder vier. Einen für Sascha, einen für Leo, einen für mich. Und Carlotta? Sie braucht dieses Jahr noch keinen- merkt es ja auch noch nicht.

 

Nein, wir machen es in diesem Jahr anders. Ich habe mir für die Zukunft vorgenommen deutlich nachhaltiger zu werden. Das wird sich auf viele Bereiche unseres (Arbeits-)Lebens auswirken. Und ein Teil davon sind eben Adventskalender. Viele von euch befüllen ihre Adventskalender schon lange selber. Das mache ich in diesem Jahr auch das erste Mal.

Ist selbstgemacht immer besser?

Im letzten Jahr habe ich aus Zeitnot für Leo einen Spielzeug Adventskalender gekauft. Den fand er auch klasse- logisch. Ich schäme mich ein bisschen. Wenn ich wirklich gewollt hätte, hätte ich ihm einen liebevolleren Kalender schenken können. Damit will ich nicht sagen, dass es immer schlecht ist, Kalender zu kaufen. Auf keinen Fall, sonst hätten wir im Laden keine für euch.

Wir wissen um die Zeitnot die viele von euch haben. Und selbstgemacht ist nicht automatisch besser. Unsere Kalender stammen alle aus kleinen Manufakturen- da hat sich jemand anders eben viel Mühe gegeben, um euch eine Freude zu machen.

Zurück zu meinem privaten Adventskalender in diesem Jahr. Ich habe Säckchen genäht. Es sollten ursprünglich drei Kalender werden- für alle meine Lieben. Mir ist da beim Zuschneiden jedoch ein Malheur passiert. Ich habe mich verzählt. Ich hätte pro Kalender 48 Stückchen Stoff haben müssen. Habe aber jeweils nur 24 zugeschnitten. Und mich noch gewundert, warum so viel Stoff  übrig bleibt… Gemerkt habe ich meinen Fehler erst beim zusammen Nähen. Da habe ich zwei Abende an der Nähmaschine verbracht, war so froh endlich alle Teile vernäht zu haben, zähle durch- und dann das. Nur 48 Säckchen fertig.

Die Säckchen habe ich in drei Größen vorbereitet. Es gibt viele Ideen und Anleitungen wie man selbst Kalender basteln kann, die meisten sind aber zu klein für die Füllungen die mir vorschweben.

Carlotta sollte in diesem Jahr keinen Kalender bekommen- die Säckchen sollten aber schon mal fertig sein fürs nächste Jahr.

Sascha? Der muss dieses Jahr verzichten, ich bin unkreativ was seine Füllung angeht. Ja, ja wir haben den Laden voll mit tollen Leckereien- aber das ist für ihn ja nichts Neues. Hat er alles schon probiert, ist ja klar.

Bleibt noch Leo. Der Glückspilz.

Ideen Adventskalenderfüllungen für 5 Jährige 

  • Tatoos
  • Badeschaum (noch nachhaltiger als meine Tütchen wären Badekugeln ohne Verpackung, oder selbstgemachte)
  • eine beklebte Streichholzschachtel mit einem schönen Stein drin (Leo liebt seine “Edelsteine”)
  • Besondere Weihnachtssüßigkeiten (die kommen tatsächlich aus unserem Laden)
  • kleines Knusperhäuschen aus Butterkeksen gebaut
  • “Schneckenbänder” (gehäkelte Bänder- zum aufrollen, anbinden, festbinden….)
  • Dochtwolle (auch zum basteln, anbinden oder was einem sonst so einfällt)
  • kleines Schleichtier
  • gute Buntstifte (auf mehrere Säckchen aufgeteilt)
  • Zauberblock
  • schöner Luftballon
  • Haarspangen
  • Zopfgummis
  • Knete

Ich bin gespannt wie es Leo gefällt.

Wir wünschen euch eine schöne Vorweihnachtszeit!

 

Autor: Nadine Niebank

Weiterlesen

Fisch & Feines oder wie wir Selbstständigkeit mit Familienleben unter einen Hut bekommen

Am letzten Wochenende waren wir auf der Fisch und Feines Messe in Bremen. Wir, das ist Sascha mit Holtorfs Heimathaven und den Bremer Stadtfabrikanten. Die Bremer Stadfabrikanten sind ein Verein kleiner Bremer Manufakturen. Gegründet erst in diesem Jahr treten wir gemeinsam auf, um auf die tollen Dinge aufmerksam zu machen, die wir alle mit Liebe und Leidenschaft herstellen.

Auf der Fisch und Feines, dreht sich, wie der Name schon sagt, alles um Fisch und Feine Sachen- Delikatessen, Spirituosen, Liköre, Wein und so weiter. Da passen wir gut rein! Es gab einen großen Stand, den wir uns mit den Bremer Stadtfabrikanten geteilt haben. Dort waren vertreten Lebkuchen von Mahnke und Coldewey, Cross Coffee, Eis von Fiev Sinn, my Cup of tea, Hof Pleus, Hinterhofhonig, Yummy Organics, Die Gewürznuss, Komodo Coffee, Mit Nig, J`s Limonade, Nork, Piekfeine Brände und die Union Brauerei. Ich hoffe ich habe niemanden vergessen, so viele sind wir geworden!

Sascha hat, am Samstag Vormittag, sogar mit Unterstützung von Leo, unsere Fruchtaufstriche und die Karamellcreme probieren lassen und auch verkauft.

               

Bei vielen Veranstaltungen und Events läuft die Planung oft “so nebenbei”. Neben den restlichen tausend Dingen, die wir planen und organisieren müssen. Am Montag hatte Leo Geburtstag. Das kam zu all den Aufgaben unseres Tagesgeschäftes nun noch oben drauf. Ich frage mich manchmal wirklich, wie wir das alles schaffen. Mein Tag beginnt zwischen 5:00 Uhr und 6:00 Uhr morgens und ist trotzdem meistens zu kurz.

Ich arbeite derzeit viel von zu Hause, da Carlotta einfach noch zu klein ist um den ganzen Tag bei der Oma zu bleiben. Somit nutze ich vormittags und Abends jedes Zeitfenster um ein paar Aufgaben abzuarbeiten. Nachmittags ist für mich Mama sein und Kinderzeit angesagt. Sascha ist dafür den lieben langen Tag unterwegs. In den Läden, in Meetings, auf Veranstaltungen. Es gibt Tage an denen sehen wir uns nur morgens auf einen Kaffee und dann den Tag über gar nicht mehr.

Wenn wir beide nicht so sehr lieben würden was wir tun, könnte man das wahrscheinlich nur schwer aushalten. Im Oktober waren wir dann eine Woche im Familienurlaub und das hat uns auch wirklich gut getan.

Wir haben viel unseren Teams in den Läden zu verdanken. Ohne sie wären wir nicht da wo wir heute sind. Ohne sie würde es Heimathaven gar nicht geben. Einen Gastronomiebetrieb ohne Mitarbeiter funktioniert für mich gar nicht. Natürlich standen wir in der Anfangszeit deutlich mehr selbst im Laden als heute. Aber jeder Samstag wäre für uns allein schon ein Genickbruch gewesen. Wir haben von Anfang an unser Team aufgebaut- manche sind sogar bis heute noch bei uns. Vom ersten Tag an.

Wie organisieren wir das alles? Ohne unsere Kalender sind wir aufgeschmissen. Sascha hat eine Kalenderapp. Ich bin da konservativer und nutze einen Kalender aus Papier in dem ich rumkritzeln kann. Eine deutliche Zeitersparnis als #workingmom ist der Rewe Lieferservice. Mit zwei Kindern einkaufen zu gehen ist mir einfach zu anstrengend und raubt einfach nur Energie und Zeit.

Leo geht in den Kindergarten. Meine Mutter betreut Carlotta demnächst einen Vormittag pro Woche. Ab Februar dann 2-3 Vormittage. Familie in der Nachbarschaft ist eine unglaubliche Hilfe. Nicht nur zur Betreuung, sondern auch wenn bei mir mal die Nerven blank liegen und ich jemanden zum trösten und reden brauche.

Niemand hat gesagt dass es leicht ist. Das muss es auch nicht. Es ist genau so gut wie es ist. Wir sind glücklich, lieben unser volles Leben. Ich möchte mit niemandem tauschen wollen- im Gegenteil- ich würde immer wieder alles genauso machen wie jetzt. Ich liebe unsere Familie und ich liebe Heimathaven.

Ich versuche dem Chaos zu Hause durch eine morgendliche und abendliche kurze Aufräumrunde Herr zu werden. Und, der beste Tipp: Einfach mal locker bleiben! Das musste ich erst lernen. Als Leo ein Baby war, war ich pingeliger mit allem und habe mich gestresst. Heute? Lasse ich die Wäscheberge einfach im Gästezimmer liegen. Tür zu- Ruhe ist.

Wichtig ist es Prioritäten zu setzen. An erster Stelle kommt für mich immer die Familie/ die Kinder. Platz zwei ist unser Unternehmen. Vor Haushalt und Wäsche kommen dann noch unsere Freunde oder auch mal eine Auszeit. Ohne Pausen und ruhige Momente kommen wir auch mit Heimathaven nicht weiter. Meine besten Ideen kommen mir tatsächlich beim Spazierengehen oder an einem schönen Abend mit Sascha- Rotwein hilft (fast) immer!

Da streiche ich dann das frühe Aufstehen, weil ein durchgequatschter Abend zu Zweit mehr Wert ist. Uns kommen Ideen, die Gedanken lassen wir frei, spinnen rum. Durch genau solche Abende kam uns der Gedanke zur Selbstständigkeit. Wir sprechen über neue Produkte, über unsere Zukunft, über unser Team, reflektieren uns selbst.

Manchmal werden wir gefragt, ob es denn nicht blöd sei immer nur über “unsere Arbeit” zu reden. Auf keinen Fall! Es ist nicht “unsere Arbeit”- es ist unser Leben! #dowhatyoulove

 

Autor: Nadine

Weiterlesen

#dickbetrunkenundglücklich

Jetzt ist Schluss mit der Selbstoptimierung! Ein Besuch bei uns (online oder offline) macht euch glücklich!

Unter Über uns könnt ihr unsere Geschichte nachlesen. In diesem Beitrag möchte ich euch erzählen, warum wir Heimathaven gegründet haben. Inspiration unsere Philosophie so aufzubereiten, gab mir das Buch “Big 5 for life” von John Strelecky. Ich möchte hier nicht näher auf das Buch eingehen, jedoch geht es darum sich bewusst zu machen warum man da ist. Als Mensch und auch als Unternehmen.

Wir wollen unsere Gäste #dickbetrunkenundglücklich machen!

Unsere Heimathaven Philosophie:

  • Wir möchten eine gute Ökobilanz haben und Nachhaltig sein (biologische Verpackungen ohne Plastik, kaum Mitarbeiterfluktuation, biologische Reinigungsmittel, regionale Ware, Produkte aus kleinen Manufakturen- die ebenso handeln wie wir)
  • Wir leben und verbinden Traditionelles mit der Zukunft (klassische Gastronomie/ klassischer Einzelhandel mit der digitalen Welt)
  • Inspiration sein für unsere Gäste, unser Team und unsere Partner, wir sind Lebensfreude Erfüller
  • Die Welt ein kleines Stückchen besser machen- Wertschätzung für unsere Produkte, Gäste und Mitarbeiter
  • Gemeinsam stark sein, Gemeinschaft fordern und fördern

 

 

Das war unser erstes Foto. Aufgenommen von einem guten Freund in unserem Garten, vor gut dreieinhalb Jahren. Kurz zuvor kündigten wir unsere unbefristeten Arbeitsverträge. Das war ein seltsames Gefühl. Leo war da gerade mal ein Jahr alt. Was für eine Verantwortung! Wir sind und waren damals mutig. Mut braucht man um sich Selbstständig zu machen, um Unternehmer zu werden. Auch uns wurde einiges an Skepsis entgegen gebracht. Mittlerweile ist Skepsis dem Stolz gewichen.

Wir stecken all unsere Liebe in Heimathaven. Wir erschaffen einen Haven, an dem Manufakturprodukte eine neue Heimat finden. Es gibt noch so viel für uns tun! Unsere Köpfe und Notizbücher stecken voller Ideen, die umgesetzt werden wollen. Immer wieder entdecken wir neue Delikatessen, die wir in unseren Läden anbieten möchten.

Stets suchen wir immer nur das aus, was uns persönlich gefällt. Es gibt kein Produkt, hinter dem wir nicht stehen. Wäre ja auch schön blöd, oder? Immerhin haben wir den Schritt ins eigene Unternehmen gewagt, um euch zu zeigen wie toll und bunt die Welt außerhalb der großen Handelskonzerne ist. Und so gibt es eben nur das was uns gefällt.

Oft habe ich das Gefühl, noch ganz am Anfang zu stehen, obwohl schon drei Jahre hinter uns liegen. Das ist es wohl, was es ausmacht, das zu tun, was glücklich macht. Immer wieder Neues entdecken und nicht still zu stehen. Das motiviert und bewegt uns.

Wir freuen uns, dass ihr uns begleitet, auf unserer Reise ins Glück!

 

 

Weiterlesen